Miroxx Training in Leipzig

Der Punkt, an dem die Behandlung aufhört und das Training anfangen müsste. Genau dafür steht bei mir ein computergesteuerter Seilzug.

Die Lücke nach der Therapie

Die meisten kennen den Satz: „Jetzt müssen Sie kräftigen." Er fällt am Ende einer Behandlungsserie, und danach steht man allein da. Fitnessstudio wäre eine Möglichkeit, aber mit einer frisch operierten Schulter oder einem Rücken, der seit Monaten Ärger macht, geht man dort nicht gern zwischen Hanteln.

Genau diese Lücke will ich mit dem Miroxx schließen. Wir trainieren hier, in der Praxis, im Einzeltermin, mit einer Belastung, die ich einstelle und beobachte.

Was das Gerät anders macht

Der Miroxx ist ein Seilzug ohne Gewichtsplatten. Der Widerstand wird elektronisch über zwei Motoren erzeugt und lässt sich am Touchscreen stufenlos zwischen 2 und 100 Kilogramm einstellen.

Zwei Zahlen daraus sind die eigentlich wichtigen. Zwei Kilogramm als Untergrenze, weil das leichteste Gewicht an einem üblichen Turm oft schon zu schwer ist für den ersten Monat nach einer Operation oder für jemanden, der lange nichts gemacht hat. Und stufenlos, weil die Steigerung dann nicht in Fünf-Kilo-Sprüngen passieren muss.

Dazu kommen vier Trainingsarten in einem Gerät. Zwei davon nutze ich regelmäßig:

Isokinetisch heißt, die Bewegung läuft mit gleichbleibender Geschwindigkeit ab und das Gerät hält dagegen, je nachdem wie fest Sie drücken. Damit lässt sich die Kraft messen und die Seiten vergleichen.

Exzentrisch bedeutet, dass die nachgebende Phase stärker belastet wird als die anziehende. Bei Sehnenbeschwerden ist genau diese Trainingsform gut untersucht, etwa an der Achillessehne oder am Ellenbogen.

Messen statt schätzen

Nach einer Knie- oder Schulteroperation ist die operierte Seite oft schwächer, als sie sich anfühlt. Man gewöhnt sich an die Schonung, ohne es zu merken.

Im isokinetischen Modus lässt sich das gegenüberstellen: rechts gegen links, heute gegen vor sechs Wochen. Die Werte werden mitgeschrieben. Das ist kein medizinisches Messverfahren und ersetzt keine Diagnostik, aber es ist deutlich näher an der Wirklichkeit als die Frage, ob es sich schon wieder besser anfühlt.

Für viele ist der Seitenvergleich übrigens der Moment, in dem das Training Sinn ergibt. Eine Zahl, die sich bewegt, motiviert anders als ein Ratschlag.

Wofür ich es einsetze

Nach Operationen an Knie, Schulter oder Hüfte, wenn die Wundheilung durch ist und Belastung wieder erlaubt. Bei Sehnenbeschwerden, wo exzentrisches Training zum Standardvorgehen gehört. Bei Rückenbeschwerden, wenn es um Rumpfkraft geht. Und beim Wiedereinstieg nach einer langen Pause, wenn jemand nicht weiß, wo er anfangen soll, ohne sich gleich etwas zu tun.

Oft schließt sich das an eine Behandlung an, an manuelle Therapie etwa oder an einen langen Beschwerdeverlauf, bei dem es irgendwann nicht mehr um Beweglichkeit geht, sondern um Belastbarkeit.

Was es nicht ist

Kein Abo und keine Mitgliedschaft. Sie buchen Einzeltermine, so viele oder so wenige wie sinnvoll.

Kein selbstständiges Training. Ich bin dabei, stelle ein und korrigiere. Das ist der Unterschied zum Studio, und es ist auch der Grund, warum es mehr kostet.

Keine Krankengymnastik am Gerät im Sinne der Heilmittelrichtlinie. Dafür gelten eigene Vorgaben an den Gerätepark, die ein einzelnes Gerät nicht erfüllt. Wenn auf Ihrem Rezept KGG steht, sind Sie bei einer zugelassenen Praxis richtig.

Und kein Ersatz für Bewegung im Alltag. Zwei Termine pro Woche sind ein Anfang, den Rest machen Sie draußen.

Ablauf, Kosten, Termin

Beim ersten Mal schaue ich, was geht, und bestimme die Ausgangswerte. Daraus entsteht ein Plan, den wir in den Folgeterminen anpassen. Die Preise stehen auf der Preisseite.

Ein Rezept brauchen Sie nicht, das läuft über die sektorale Heilpraktikererlaubnis. Bei bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder wenn Sie längere Zeit nicht belastet haben, sprechen Sie vorher bitte mit Ihrem Arzt.

Diese Leistung biete ich an für: Privatpatienten und Selbstzahler. Untersuchung und Behandlung ohne Rezept, auf Basis der sektoralen Heilpraktikererlaubnis.

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