Über mich | Carola Schmied
Von Zwickau ins Rheinland und zurück
Ausgebildet wurde ich in Zwickau, nicht weit von zu Hause. Danach hat es mich in den Westen verschlagen, erst nach Köln, dann nach Aachen. Die Jahre dort haben mich fachlich geprägt, und man sieht es meiner Fortbildungsliste bis heute an: Lymphdrainage in Köln, Integrale Physikalische Therapie in Köln, die ersten beiden Kieferfortbildungen in Düren.
Irgendwann wollte ich zurück nach Sachsen. Seit 2019 habe ich die Heilpraktikererlaubnis für den Bereich Physiotherapie, seit Juni 2025 eine eigene Praxis in Leipzig.
Warum eine Privatpraxis
Über zwanzig Jahre habe ich im üblichen Rahmen gearbeitet. Zwanzig Minuten pro Patient, sechs Behandlungen auf dem Rezept, der nächste wartet schon.
In dieser Zeit lässt sich vieles gut machen. Was nicht hineinpasst, ist die Frage, woher die Beschwerden eigentlich kommen. Die braucht Zeit, und Zeit ist im Takt das Einzige, was es nicht gibt.
2025 habe ich mich deshalb entschieden, es anders zu machen. Seitdem plane ich mit 30 bis 50 Minuten, ich rechne nicht mit den gesetzlichen Kassen ab, und ich entscheide selbst, wie oft und wie lange ich jemanden sehe. Das macht die Behandlung für Sie teurer. Es ist der einzige Weg, auf dem ich so arbeiten kann, wie ich es für richtig halte.
Wie ich zum Kiefer kam
Es gab immer wieder Patienten, bei denen die Behandlung wenig brachte. Nicht weil falsch behandelt wurde, sondern weil niemand wusste, woher die Beschwerden kamen. Kopfschmerzen, ein harter Nacken, Ohrgeräusche, und kein Befund, der dazu passte.
Das hat mich gestört, und irgendwann wollte ich es ändern. Über die Fortbildungen zur craniomandibulären Dysfunktion bin ich dann auf eine Ursache gestoßen, die bei diesen Beschwerdebildern erstaunlich oft eine Rolle spielt und trotzdem selten untersucht wird. Seitdem ist das Kiefergelenk mein Schwerpunkt. Die letzte Fortbildung dazu habe ich 2024 am MFZ in Ludwigsburg gemacht, alle weiteren finden Sie unter Weiterbildungen.
Die Praxis
Die Räume in der Querstraße habe ich eigens dafür ausbauen lassen, genau nach meinen Vorstellungen. Es gibt einen ruhigen Behandlungsraum und einen Trainingsraum, der bewusst anders wirkt, weil dort auch etwas anderes passiert.
Ich arbeite hier allein. Kein zweiter Therapeut, keine Parallelbehandlung, niemand im Nebenraum. Für manche ist das erst einmal ungewohnt, und den meisten fällt spätestens beim zweiten Termin auf, dass sie sich anders fallen lassen können, wenn außer ihnen niemand da ist.
Wie ich arbeite
Ich fange mit der Untersuchung an, nicht mit der Behandlung. Oft liegt die Ursache nicht dort, wo es weh tut: Ein Knie kann schmerzen, weil der Fuß anders abrollt, ein Nacken hart sein, weil nachts die Zähne pressen. Solche Zusammenhänge findet man nur, wenn man auch dort hinschaut, wo gerade nichts weh tut.
Ich erkläre Ihnen, was ich gefunden habe, so dass Sie es nachvollziehen können. Und ich gebe Ihnen Übungen mit, weil der größere Teil zwischen den Terminen passiert und nicht bei mir auf der Liege.
Wenn ich nicht weiterkomme, sage ich das. Ich behandle niemanden fünfzehnmal, weil sich das gut anfühlt.
Außerhalb der Praxis
Ich bin verheiratet und Mutter von Zwillingen. Was Tragen, Schlafmangel und ein überlasteter Rücken miteinander zu tun haben, musste ich nicht im Lehrbuch nachlesen.
Viel Freizeit bleibt neben Familie und Praxis nicht. Was übrig ist, verbringe ich meistens im Garten, der klein genug ist, um nicht in Arbeit auszuarten. Und ich gehe selbst ins Fitnessstudio. Es fällt mir leichter, jemandem Training zu empfehlen, wenn ich mich an den Tagen danach selbst daran erinnern kann, wie sich das anfühlt.
Praktisches
Die Praxis liegt in der Querstraße 26 im Graphischen Viertel, fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof. Termine sind meist innerhalb weniger Tage frei, ein Rezept brauchen Sie nicht. Was das kostet, steht auf der Preisseite, und wie die Behandlung ohne Verordnung funktioniert, erkläre ich hier.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen zu mir passt, rufen Sie an.
